Yamaha TDM 850
Ein absolut tolles Motorrad zum Verreisen.
Dieses Motorrad hat mich schon zu faszinierenden Plätzen gefahren.
Suzuki GSX 1100 Katana
Was gibt es dazu noch zu sagen, außer:
Einfach nur Geil.
Suzuki Katana
Es gibt Dinge, die irritieren noch nach mehr als 2 ½ Jahrzehnten - wie die Suzuki Katana.
Im Sommer 1980 war es soweit:
Die deutschen Suzuki-Chefs ertrugen die altmodisch-barocken Ideen aus Hamamatsu nicht mehr. Sie wollten andere Maschinen - schnittig, sportlich, rasant.
Und so ließen sie selbst eine entwerfen. Heraus kam eine deutsch-japanische Koproduktion, die in der Motorradwelt ihresgleichen sucht.
Und ein Produkt, scharf wie die Klinge des Katana-Schwertes. Denn die Deutschen verstanden auch etwas von Mythen.
Sogar von asiatischen!
My Own GSX 1100
Im Jahr 2000 habe ich mir eine Suzuki GSX 1100 ES Baujahr 1983 gekauft (siehe Bild rechts). Technisch gesehen ist dieses Modell nahezu identisch mit der GSX 1100 S Katana.
Es sind jedoch einige kleine Änderungen (unter anderem einige technische Verbesserungen) gemacht worden. Beispielsweise eine zusätzliche Distanzscheibe an der Kupplung, so dass dieses
Rasseln, dass viele kennen, fast vollkommen weg ist.
Auffallende Änderung, die einem Katana-Kenner sofort ins Auge stechen, ist die bei der GSX 1100 ES angeschraubte Sozius-Fustrastenanlage (ein Vorteil, wenn die Fußrastenanlagen ausgetauscht werden soll, man braucht nicht wie sonst sofort die Flex ansetzen).
My Own GSX 1100
Als erstes wurden Verkleidung mit Halterung, Scheinwerfer, Tank, Seitendeckel besorgt.
Manche Teile habe ich direkt neu gekauft, da sie billiger als Neuteile zu bekommen waren, als bei Gebrauchtteilehändlern. Zusätzlich wurde auch eine Giulliari Sitzbank besorgt, damit meine Frau auch gut sitzen kann.
Folgende Änderungen wurden gemacht:
- Die Halterungen für den Tank und die Sitzbank mußten versetzt werden.
- Die Halterungen für die Seitendeckel mußten versetzt werden.
- Das Heck finde ich persönlich schöner von der GSX 1100 ES, daher habe ich die Sitzbank an das vorhandene Heck angepaßt. Dadurch kam die Sitzposition etwa 4 - 5 cm höher
- Die Verkleidungshalterung mußte etwas angepaßt werden.
- Eine andere Auspuffhalterung mußte gemacht werden für die Sebring 4 in 1 Anlage.
Nordkapp 1997
Der Reisebericht dieser traumhaften Reise über 8.300 km (in 26 Tagen) ist noch in der Mache.
Tour: Bochum - Kiel - Fähre nach Oslo (Norwegen) - Kristiansund - Südkapp - Stavanger - Bergen - Kristiansand - Trondheim - Moi Rana - Polarkreis - Bodo - Übersetzen auf die Lofoten - Vesteraelen - Andenes - Walfahrt mit Forschungsschiff ins Polarmeer - Festland - Nordkapp - Rückreise über
Lappland - Finnland - Schweden (einmal längs durch) - Kopenhagen - Fehmarn - Hamburg - Bremen - Dortmund - Bochum. Einfach nur GEIL!!!
Route 66
Allgemeines
Die »Route 66« ist exakt 2448 Meilen lang, durchquert acht US-Bundesstaaten und drei Zeitzonen. Rund ein Viertel der Strecke führt über die Originalstraße, der Rest wurde irgendwann einmal neu asphaltiert, verbreitert und mit einem anderen Namen versehen.
Offiziell existiert die Straße nicht mehr und ist deshalb seit 1984 auch nicht mehr ausgeschildert. Meist dient sie als State Road (Staatsstraße), County Road (Bezirksstraße) oder Service Road (Reparaturstraße zur Autobahn).
Die »US Route 66 Association«, eine Vereinigung zur Pflege des alten Highways, stellte jedoch eigene Schilder auf, die den Verlauf der Route markieren.
Nicht schaden kann ein Kompaß, oder man sollte zumindest ein Gefühl dafür haben, ob man Richtung Westen oder sonst wo hinfährt, da oft nur die Himmelsrichtung angegeben wird. Man sollte, um die Gefühle und Stimmungen der »66«-Pioniere besser verstehen zu können, die Straße in der historischen Richtung von Ost nach West fahren. Für die Ost-West-Richtung spricht weiterhin die Tatsache, daß die Schönheit der Landschaft auf diese Weise langsam wächst und man sich die besten Happen nicht schon am Anfang holt. Für die gesamte Strecke sind mindestens zwei Wochen einzuplanen. Wer die Zeit hat, sollte eine Woche anhängen und Abstecher zum Monument Valley, zum Grand Canyon, nach Las Vegas und zum Death Valley machen. Man sollte jedoch beachten, das Fahrten ins Death Valley nicht versichert sind. Fahrten mit einer Harley sind nicht unbedingt empfehlenswert, da die Gefahr der totalen Überhitzung besteht, abgesehen dass einem die Zylinder sowieso schon ständig die "Eier" garen.
Dennoch; es wäre eine Schande, diese dicht an der »66« liegenden Highiights auszusparen. Zwei Besonderheiten des US-Straßenverkehrs sind für »66«-Fahrer von Interesse: einmal die »Business loop« genannten Umgehungsstraßen, die um eine Stadt herumführen und einen wieder zuverässig auf den Highway zurückbringen. So kann man wählen, ob man »Downtown« besichtigen will oder nicht. Die zweite Eigenart sind die auf den Landstraßen sehr oft vorkommenden gleichberechtigten Kreuzungen. Hier richtet sich die Vorfahrt nach der Reihenfolge des Eintreffens. Und man glaubt es kaum: Hier drängelt keiner!!
Geschichte
Zu Beginn des Automobilzeitalters gab es in den USA keine durchgehende Ost-West-Verbindung. Alle Straßen endeten irgendwann im Nichts. Die 1926 eingeweihte »Route 66« war nicht etwa ein kompletter Highway, sondern ein Flickwerk aus Straßen, Wegen, Pisten und Pfaden. An manchen Stellen mußten die Reisenden Gatter öffnen und schließen, da die »66« zum Teil über Privatgrund führte. Erst mit der Zeit wurde aus diesem Sammelsurium eine richtige Allwetter-Durchgangsstraße und die erste Ost-West-Verbindung der USA. Die Bedeutung der Route sank mit dem Beginn des Autobahnbaus. Motels, Restaurants, Tankstellen und Geschäfte, die nicht zufällig direkt an der Autobahn lagen, starben den wirtschaftlichen Tod. Doch seit ca. 10 - 15 Jahren erlebt die »66« eine Renaissance, sie ist wieder »in«. Neu gegründete und wiederbelebte Etablissements machen ihr Geschäft mit den »66«-Touristen und lassen den alten Geist aufleben. Die Zukunft sieht rosig aus, denn Gemeinden und Bundesstaaten zeigen reges Interesse an der »Motherroad«.
Essen und Trinken
Wer behauptet, in den USA könne man sich nur von Junk-Food ernähren, der hat nie den Weg in eines der zahllosen hervorragenden Restaurants, den »Diners«, links und rechts der »Route 66« gefunden. Oft sind sie mit »Cafe« oder »Coffeeshop« betitelt und bieten fast ausnahmslos preiswertes, frisches Essen an. In der Regel haben sie den ganzen Tag über geöffnet, fixe Essenszeiten gibt es nicht. Vor allem das Frühstück sollte man unbedingt nicht im Motel, sondern unterwegs einnehmen. Wo die meisten Autos davorstehen (am besten Polizeiautos) und wo die meisten Farmer drinsitzen, arbeitet der beste Koch. Zum Frühstück empfehlen sich Eier aller Art (Spiegel-, Rührei) mit Bratkartoffeln und Speck, Omelettes, Pfannkuchen (Pancakes). Gewöhnungsbedürftig ist der dünne Kaffee, den es dafür in unbegrenzter Menge gibt. Zum Mittag- und Abendessen gibt es überall frischen Salat (z.B. mit »Ranchdressing«). In Oklahoma sollte man auf jeden Fall Gegrilltes versuchen, in Texas Steaks und in New Mexiko Chili.
Empfehlenswert
Dixie Truckers Hörne in McLean, Rock Cafe in Stroud, Drop Inn in Shamrock, Big Texan Steak Ranch in Amarillo, Railroad Cafe in Santo Rosa, Blue Corn Cafe in Santo Fe, Mizz Zip in Flagstaff, Corvette Cafe in Kingman, alle Restaurants im Shopping-Center von Santo Monica.
Übernachten
Entlang der »Route 66« gibt es genügend Motels, so daß man ruhig erst gegen Abend eine Unterkunft suchen kann. In der Regel sind die Motels entweder an Interstate-Kreuzungen oder an den Hauptzufahrtsstraßen in die Städte konzentriert. Die Preise reichen von 20 bis 120 Dollar, wobei man für zirka 50 Dollar ein angenehmes Doppelzimmer bekommt. Ordentlichen Standard und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten Ketten wie Drury, Hampton, Comfort Inn oder Holiday Inn-Express. Man sollte auch in den Cafes oder Restaurants auf die herumliegenden Coupon-Hefte achten. Damit bekommt man in der Regel in den meisten Motels Vergünstigungen von 15 - 20 Dollar und das lohnt sich auf Dauer.
Die Lodges im Death Valley sind fast immer ausgebucht, deshalb vorher telefonisch reservieren.
Geld
Der »66«-Reisende sollte dreigleisig fahren: Kreditkarten sind das gängige Zahlungsmittel und werden auch in den kleinsten Läden akzeptiert. Für Kleinigkeiten unterwegs muß man etwas Bargeld dabeihaben. Als Reserve eignen sich Travellercheques, die in allen Banken, Hotels und Geschäften eingetauscht werden können.
Motorradmiete/'transport
Einweg-Mieten für die ganze »Route 66« (Start in Chicago, Rückgabe in Los Angeles) sind seit einigen Jahren möglich und mittlerweile Standard. Desweiteren sind bei den meisten heutzutage auch unbegrenzte Meilen als Paket dabei. Als Mietmotorräder werden meist Harley-Davidson, Honda Goldwing, BMW Enduro- und K-Modelle sowie mehrere japanische Chopper-Modelle angeboten.
Für Einwegmiete kommen ca. 700 - 900 Dollar Rückführgebühr dazu.
Das zur damaligen Zeit (1999) billigste Angebot war Mayers Weltreisen:
Bei mehr als 4 Motorrädern brauchten wir keine Rückführgebühr bezahlen und haben zusätzlich kostenlos einen großen Camper dazubekommen.
Hätten wir unsere Motorräder mitgenommen, so hätten wir ca. 300 DM gesparrt, aber einen riesigen Aufwand gehabt.
Wer seine eigene Maschine mitnehmen will, muß beispielsweise mit folgenden Preisen rechnen: Frankfurt- Los Angeles, Economy-Klasse, hin und zurück ca. 2.200 Euro für Fohrer mit Motorrad, 800 Euro für Beifahrer.
Gerade wenn die eigene Maschine mitgenommen wird, sollte man darauf achten, dass das Transportunternehmen auch die gesamte Zollabwicklung übernimmt usw.
Zusätzlich muß man in den Staaten eine Versicherung abschließen, da die euröpäische nicht gilt. Kosten für einen Monat liegen bei ca. 200 Dollar.
Einzukalkulieren ist, dass in der Regel die Motorräder 2 - 3 Tage vorher abgegeben werden müssen. Manche Unternehmen verlangen, dass die Batterie abgeklemmt und der Tankinhalt auf ein bestimmtes Maß reduziert wird.